Gehen es hier in Arequipa ganz ruhig an, die Museen lassen uns momentan kalt (wie meistens eigentlich, wir suchen die Abenteuer)-der Stress wartet auf uns... Heute Nacht geht es naemlich wieder einmal mit dem Bus zurueck nach Puno und dann sogleich weiter nach Copacabana in Bolivien (nicht zu verwechseln mit Brasilien...). Nach kurzem Abchecken gleich weiter nach La Paz-das Mammutprogramm wartet auf uns :)
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Montag, 17. September 2007
Arequipa und das Markten
Gehen es hier in Arequipa ganz ruhig an, die Museen lassen uns momentan kalt (wie meistens eigentlich, wir suchen die Abenteuer)-der Stress wartet auf uns... Heute Nacht geht es naemlich wieder einmal mit dem Bus zurueck nach Puno und dann sogleich weiter nach Copacabana in Bolivien (nicht zu verwechseln mit Brasilien...). Nach kurzem Abchecken gleich weiter nach La Paz-das Mammutprogramm wartet auf uns :)
Titicacasee und seine Inseln
Geschlafen haben wir einen Katzensprung vom Titicacasee entfernt, da wollten wir ihn schon auch noch bei Tage begutachten.
Mit einem Boot gings zuerst zu einer der ueber vierzig Inseln der Uronachfahren, den schwimmenden Schilfinseln. Sie selbst leben meist nur noch vom Tourismus und der Fischerei, was man auch schnell merkt. Trotzdem sprechen sie noch Quechua und Aymara, die landesueblichen Sprachen nebst dem Spanisch. Es ist superinteressant, wie sie leben (Solarzellen gehoeren schon dazu...) und wie sie die Inseln immer wieder erneuern muessen (sonst sinken sie ab...). Und trotzdem zieht es die Jugendlichen eher nach Puno, da das Leben auf den Inseln hart und entbehrungsreich ist. Deswegen sind die Inseln auch vom Aussterben bedroht...
Weiter Richtung Mitte des Titicacasees gings zur Insel Taquile. Nach einem steilen Aufstieg zu Fuss auf 4000 m Hoehe (gibt keine Autos, keine Strassen, keine Fahrraeder) gelangt man zur kleinen Plaza, wo sich die einheimischen Maenner zum Stricken treffen :)- das ist hier Maennerarbeit, die Frauen weben. Die Insel wird noch immer vom Aeltestenrat regiert und auch sonst herrscht schon fast gespenstige Ruhe.
Puno selbst ist sehr geschaeftig-schon fast zu hektisch fuer uns zwei in-den-Tag-hinein-Lebende :). Deswegen geht unser naechster Abstecher nach Arequipa-aber nur zum Ausspannen, nicht mehr :).
Samstag, 15. September 2007
Mit dem Zuge gehts wie im Fluge...
Oder auch nicht :). Wir haben uns diesmal fuer die Reise im Zug entschieden, obwohl wir 4 Stunden laenger unterwegs waren als mit dem Bus. Aber Busse moegen wir kaum noch sehen nach unserer letzten Reise...
Die Reise ging von Cuzco (Nachtleben war uebrigens super!) weiter nach Puno an den Titicacasee auf 3800m. Die Landschaft ist einfach genial-endlose Weiten, haufenweise Lamas (oder Alpacas ?!?), Berge, blauer Himmel, viele Hirten, dem Zug nachwinkende Indianerkinder, ...
Nun in Puno angekommen, frieren wir doch ein bisschen-eigentlich kein Wunder, denn die Durchschnittstemperatur betraegt gerade mal 8 Grad Celsius! Aber hier soll es einen billigen Wollsachen-Markt geben. Muetze und Handschuhe rufen bereits :).
Mittwoch, 12. September 2007
Machu Picchu, das neue 7. Weltwunder
Eigentlich wollten wir ja den Inkatrail bewandern, doch da waere 2-3 Monate vorher eine Reservation noetig gewesen... Da ich halt doch ein bisschen spontan veranlagt bin (chaotisch dazu...), ist das irgendwie untergegangen.
Den Machu Picchu wollten wir uns trotzdem nicht entgehen lassen. So starteten wir am Montagabend mit dem Zug (mal was anderes!). Am Dienstagmorgen waren wir bereits um 5.15 bei der Busstation, damit wir auch ja den ersten Bus nach Machu Picchu erwischen-wollten schliesslich keine Machu Picchu-Fotos mit Touris drauf, da sind wir heikel ;)!
So standen wir dann auch schon um 6.00 in der wohl beruehmtesten Inkastadt der Welt-da waren wir nun, beim Peru-Highlight. Nachdem wir das Gefaengnis, die Inkabaeder, den Festplatz, usw. begutachtet haben, gings dann auch gleich zum Mittagessen ueber, war ja schliesslich schon 9.30 ;).
Nachdem ich mir den Passstempel vom Machu Picchu mit Jubelgeschrei geholt hatte (noch ein Stempel, noch ein Stempel und noch ein Stempel...), ging es zu Fuss zurueck nach Aguas Calientes. Die Busfahrt waere natuerlich auch angenehm gewesen, aber wir wollten schliesslich auch einmal am Ende des Tages stolz auf uns sein, da wir was geleistet (koerperlich!) hatten :).
Nach einer kurzen Nacht in Aguas Calientes (Pisco sour, Campari orange...) gings heute morgen um 5.15 bereits wieder nach Cuzco, wo wir noch etwas ausspannen moechten, bevor es auf den Schlussspurt zugeht.
Cuzco und die Horrorbusfahrt
Am Samstagabend haben wir die Reise nach Cuzco angetreten-in einem Bus (wie ueblich)... Was wir vorher nicht so genau gewusst haben ist die genaue Route, die der Bus dann nehmen wird-mitten durch die Pampa naemlich!
Die Ohren schmerzten vom andauernden Druckausgleich (von der Kueste direkt auf 3000m hinauf...), der halbe Bus war wegen den anhaltenden (14 Stunden) Kurven am Erbrechen und ohne Muetze und Schlafsack waeren wir wahrscheinlich verfroren...
Etwas angeschlagen in Cuzco angekommen, gingen wir den Tag etwas langsam an... Die Hoehe macht mir immer wieder mal zu schaffen, aber dafuer darf ich dann literweise Cocatee (selbe Pflanze wie Kokain) schluerfen :).
Sonst geht es hier relativ touristisch zu und her-es wird mehr Englisch als Spanisch gesprochen... Also nicht ich natuerlich, die Einheimischen ;). Alles ist etwas ueberteuert, aber die Stadt ist wunderschoen mit ihren kleinen Gassen und dauernden Massageangeboten :). Nachtleben muss noch getestet werden...
Samstag, 8. September 2007
Nazca-Linien
Heute war wieder mal etwas Kultur geplant. Wir schauen immer genau, dass nicht zuviel Kultur auf einmal kommt, sonst sind wir da schnell ueberfordert mit all den alten Dingen ;).
Also eben-die Nazcalinien und ihre Tierfiguren. Es sind sogenannte Geoglyphen oder auch Scharrbilder genannt. Sollen ca 1500 Jahre alt sein und wurden in den 20er Jahren entdeckt. Es gibt verschiedenste Theorien, warum diese Bilder angefertigt wurden. Unser Herr von Daeniken meinte doch tatsaechlich, dass sie sogenannte Landeplaetze fuer Ufos von Ausserirdischen seien... Realistischer toent dann doch die Erklaerung von Maria Reiche (die ihr Leben lang die Linien vermass und studierte...), dass es ein riesiger aufgezeichneter Kalender ist. Spaeter wurde dann eine Mischung aus agrikultureller, astronomischer und religiöser Bedeutung der Linien angenommen. So gibt es deutliche Zusammenhänge zwischen den Richtungen mancher Linien und Sonnwendpunkten.
Auf jeden Fall hatten wir heute das Vergnuegen (!!!), diese Bilder in einer alten Cessna zu ueberfliegen... Rundflug-woertlich zu nehmen! Habe die "Kotztroepfli" zum Glueck bereits im Vorneherein eingenommen (nein Mami, nicht typisch Pflegefachfrau-auch Barbara habe ich welche geschenkt und hat trotzdem nichts genuetzt...). Den Zmorgen haben wir auf Rat ausgelassen... Hat sich bewaehrt, dieser Tipp!
Das Ganze war sehr faszinierend und magenaufwuehlend, wuerde es aber sofort wieder machen. Wo waere sonst der Spass ;)?
Uebrigens: auf dem Bild ist ein Affe zu sehen...
Donnerstag, 6. September 2007
Oase Huancachina
Nach der Grossstadt Lima sind wir nun in wortwoertlich in der Wueste gelandet (bei 30 Grad Celsius). Einige Kilometer von Ica entfernt liegt die Oase Huacachina. Die einzige ihrer Art auf diesem Kontinent (so wird sie jedenfalls angepriesen). Die Lagune soll auch noch Heilwasser enthalten, aber ganz so sauber sieht es nicht aus, dass ich da mal einen Schluck probieren wuerde...
Ansonsten einfach paradiesisch-wir haben gleich nochmals einen Tag verlaengert :).
Heute morgen mussten wir schon mal testen, wieviel Sand in den Mund, die Nase und die Ohren passt... Sandboarding war angesagt :). Sieht ja saueinfach aus das Ganze-ist es aber nicht, wie wir schnell feststellen mussten!
So, widme mich nun der Sandentfernung meines Koerpers, bis wir morgen frueh weiter nach Nazca reisen ;).
Erdbebengebiet Pisco-Ica
Dienstag, 4. September 2007
Lima
Vor zwei Tagen sind wir in Lima angekommen und ersteinmal war ich erschrocken, wie kalt es hier ist-musste sogleich meinen Lamapulli (ein peruanisches Muss) hervorkramen :). Vor meiner Reise habe ich halt immer gedacht: Suedamerika toent nach viel Sonne und Waerme-haette nur auch mal noch auf die Weltkarte schauen muessen, um festzustellen, dass hier momentan ja Winter herrscht auf der Suedhalbkugel... Wieder mal typisch!
Wohnen im absoluten Touriviertel Miraflores mit haufenweise Cafes, Einkaufshaeuser, Maerkte, Reschtis, Banken (wenn sie dann auch noch Geld spucken wuerden...), usw.
Bis auf gestern, haben wir auch hier wieder mal eine ruhige Kugel geschoben. Ein bisschen sein, muss sein :).
Gestern haben wir dann noch die Ehefrau vom Cousin meiner Mutter getroffen (ueberall Kolps auf dieser Welt!). Tita kommt selbst aus Chile, hat aber in Peru lange Zeit studiert. Ist letzthin in die Schweiz gezogen und nun fuer 2 Monate zurueck in Lima, um zu unterrichten. Mit ihr sind wir dann auch super chevere essen gegangen-wieder einmal :). Dann auch noch all-you-can-eat in Peruanisch... Wie geschaffen fuer Barbara und mich! Mit vollem Bauch (unser Zimmernachbar meinte nur frech, ob sich darin ein peruanisches Baby befinde... Sehr charmant!) gings dann auf Zentrumserkundung. Geniale Innenstadt mit wunderschoenen Haeusern. Fotografiert haben wir nicht viel, da wir einmal mehr unsere Kameras im BH versteckt hatten und es relativ umstaendlich ist, die Kamera jedesmal bei einem schoenem Haus hervorzugruebeln-unbemerkt, versteht sich...
Morgen gehts nun weiter in den Sueden, Richtung Erdbebengebiet nach Ica.
Donnerstag, 30. August 2007
Mein Patenkind Heydy Mireya Mendoza Vega
Heute hatte ich die einmalige und langersehnte Gelegenheit, mein Patenkind von World Vision, das ich nun seit 2 Jahren unterstuetze, zu besuchen. Heydy ist 3 Jahre alt und wohnt in den Anden von Peru. Ihre Lieblingstiere sind Kuehe, Schweine und Meerschweinchen, die sie mit Vorliebe verspeist :). Sie ist ein sehr froehliches, aufgedrehtes Kind, das gerne lacht und tanzt.
Es war ein schoenes Erlebnis...
Dienstag, 28. August 2007
Trujillo und seine Kultur
Mitternachtssnack an der Zollkontrolle
Wir haben es geschafft!!! Nach 18 stuendiger Busfahrt sind wir nun endlich in Peru angekommen. Sind schon ganz andere Dimensionen... Peru ist einiges groesser als Ecuador (etwa dreimal so gross wie Deutschland), dementsprechend die Distanzen, die wir ab nun zuruecklegen werden.
Diese Busfahrt verlief einigermassen ruhig. Kaum hatten wir Passstempel gesammelt, wurde auch schon unser Gepaeck nach der Grenze durchsucht. Barbara und ich nutzten die Zeit wieder einmal mehr um zu essen ;)-besser gesagt, das Essen zu besorgen, da wir sogleich wieder einsteigen konnten. Da die meisten Leute schon lange vor uns gegessen hatten und nun schlafen wollten, mussten Barbara und ich, wohl oder uebel, im Dunkeln essen... Ein aufmerksamer Mitfahrer hat uns dann freundlicherweise seine Stirnlampe geliehen, damit wir auch noch mitbekamen, was wir da zu uns nahmen :).
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